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Änderungen bei Mondsichtung.de - Wichtige Mitteilung an unsere Nutzer

As salamu aleykum liebe Geschwister,

nach den wichtigen Beiträgen zur Sichtung der Mondsichel für Ramadan und Shawwal möchten wir euch über eine bedeutende Änderung im Zusammenhang mit Mondsichtung.de informieren.

Die früheren Betreiber der Webseite, Bruder Gerhard Ahmad Kaufmann und Bruder Kadir Yücel, sind nicht mehr für Mondsichtung.de verantwortlich. Dies war möglicherweise bereits daran ersichtlich, dass sich die Autoren auf der Webseite geändert haben.

Hiermit geben wir offiziell bekannt, dass die beiden Brüder das Mondsichtung.de-Projekt bedauerlicherweise verlassen haben. Ihre bisherigen Beiträge bleiben aufgrund ihres wissenschaftlichen und historischen Wertes erhalten und stehen weiterhin zur Verfügung.

Leider können wir keine detaillierten Erklärungen zu den Beweggründen für das Ausscheiden der Brüder Kaufmann und Yücel geben. Wir bitten dies zu respektieren und danken euch für euer Verständnis.

Der Betreiber der Seite ist nun Suffa e.V., ein gemeinnütziger islamischer Verein aus der StädteRegion Aachen. Der Betrieb der Seite ist unabhängig von den verfassten Beiträgen. Unsere Absicht besteht allein darin, den Dienst von Mondsichtung.de weiterhin aufrechtzuerhalten und fortzuführen.

Der derzeitige Hauptautor der astronomisch-islamischen Beiträge ist Hüseyin Şentürk.

Mondsichel-Sichtung zum Shawwal (Eid al-Fitr) 1446

  • Unsere Einschätzung: Da es keine Sichtung gab (außer Saudi-Arabien) und dies auch durch die Sichtbarkeitskarte bestätigt wurde, fällt der Eid al-Fitr auf Montag, den 31.03.2025.
  • Für diejenigen, die der Sichtung aus Saudi-Arabien folgen: Eid fällt auf Sonntag, den 30.03.2025.
  • Für diejenigen, die der Berechnung (z.B. Türkei) folgen: Eid fällt ebenfalls auf Sonntag, den 30.03.2025.

Wie vermutet hat Saudi-Arabien erneut eine unmögliche Mondsichtung gemeldet. Die Elongation (der Winkelabstand zwischen Mond und Sonne) lag in Saudi-Arabien bei lediglich 2 Grad.

Um dies bildlich darzustellen:

Exemplarische Darstellung einer geringen Elongation

Exemplarische Darstellung einer geringen Elongation: Eine Elongation von 2° ist äußerst gering. Das bedeutet, dass der Mond aus Sicht der Erde fast direkt neben der Sonne am Himmel steht. Aufgrund dieser minimalen Distanz wird der Mond vom intensiven Sonnenlicht vollständig überstrahlt. Daher bleibt der Neumond bei einer Elongation von nur 2° für uns auf der Erde praktisch unsichtbar.

Astronomischer Bericht über die Sichtbedingungen der Mondsichel zu Eid al-Fitr 1446 H

Von Ing. Mohammad Shawkat Odeh (Direktor des Internationalen Astronomiezentrums)

Die meisten Länder werden die Mondsichel für den Monat Schawwal (Eid al-Fitr 1446 H) am Samstag, den 29. März 2025, sichten (bzw. sich drum bemühen). Die Sichtung des Halbmonds ist an diesem Tag im Osten der Welt unmöglich, und auch im restlichen arabischen und islamischen Raum nicht möglich – weder mit bloßem Auge noch mit Teleskop oder selbst mit moderner CCD-Astrofotografie. Nur in Teilen Mittel- und Nordamerikas kann der Mond ausschließlich mit Teleskop gesehen werden – in der östlichen USA ist selbst das äußerst schwierig. Mit bloßem Auge ist die Sichtung lediglich im Pazifik westlich der USA möglich.

Astronomische Daten zum Mond am Samstag, 29. März, bei Sonnenuntergang (Auswahl):

  • Jakarta: Monduntergang 6 Minuten vor Sonnenuntergang → keine Sichtung möglich.
  • Maskat: Monduntergang 5 Minuten nach Sonnenuntergang, Alter 1 Std. 48 Min., Abstand zur Sonne 1,5° → Sichtung unmöglich.
  • Mekka: Monduntergang 8 Minuten nach Sonnenuntergang, Alter 3 Std. 28 Min., Abstand zur Sonne 2,2°.
  • Amman & Jerusalem: Monduntergang 11 Min. nach Sonnenuntergang, Alter 3 Std. 55 Min., Abstand 2,3°.
  • Kairo: Monduntergang 11 Min. nach Sonnenuntergang, Alter 4 Std. 17 Min., Abstand 2,4°.
  • Rabat: Monduntergang 19 Min. nach Sonnenuntergang, Alter 8 Std. 5 Min., Abstand 3,8°.
  • Amsterdam: Monduntergang 24 Min. nach Sonnenuntergang, Alter 6 Std. 49 Min., Abstand 3,5°.

In all diesen Städten ist keine Sichtung möglich, weder mit bloßem Auge noch mit Teleskop. Diese Werte liegen alle unterhalb der internationalen Sichtbarkeitsgrenzen – z. B. unter der „Danjón-Grenze“ von etwa 7°, die besagt, dass bei einem geringeren Winkelabstand zwischen Mond und Sonne keine Sichtung möglich ist. Diese Regel wird durch viele zuverlässige Beobachtungen gestützt.

Sichtbarkeit der Mondsichel am 29. März 2025

Sichtbarkeit der Mondsichel am 29. März 2025

Wann kann die zunehmende (neue) Mondsichel (Hilâl) für den Monat Shawwāl 1446 n.H. beobachtet werden?

Die Sichtbarkeit der neuen Mondsichel (Hilâl) für den Beginn von Shawwāl 1446 n.H. hängt – wie üblich – von den regionalen Bedingungen ab. Die geozentrische Konjunktion (Neumond) findet am Samstag, den 29. März 2025, um 10:58 UTC statt. Die Karten zeigen die Sichtbarkeit der Mondsichel am Samstag, den 29. März 2025, sowie am Sonntag, den 30. März 2025. Die Berechnungen basieren auf der Methode von Mohammad Odeh (Software Accurate Times, Odeh-Kriterium).

Sichtbarkeit der Mondsichel am 29. März 2025

Sichtbarkeit der Mondsichel am 29. März 2025

Sichtbarkeit der Mondsichel am 30. März 2025

Sichtbarkeit der Mondsichel am 30. März 2025

Ramadan Mondsichtung 1446

Die heutige Mondsichtung brachte wieder einmal unterschiedliche Ergebnisse und Kontroversen mit sich. In mehreren Ländern, darunter Saudi-Arabien, der Irak und sogar Deutschland, konnte die junge Mondsichel mithilfe von CCD-Technologie erfasst werden. Diese Methode, bei der hochempfindliche Kameras das extrem schwache Licht der Mondsichel sichtbar machen, wird jedoch von einigen islamischen Gelehrten als nicht sharia-konform betrachtet, da traditionell eine Sichtung mit dem bloßen Auge oder zumindest mit optischen Hilfsmitteln wie Teleskopen bevorzugt wird.

Die Sichtungen mittels Teleskop und CCD Technologie aus dem Irak, Abu Dhabi und Saudi Arabien
Die Sichtungen mittels Teleskop und CCD Technologie aus dem Irak, Abu Dhabi und Saudi Arabien
Die Sichtungen mittels Teleskop und CCD Technologie aus dem Irak, Abu Dhabi und Saudi Arabien

Die Sichtungen mittels Teleskop und CCD Technologie aus dem Irak, Abu Dhabi und Saudi Arabien